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Federseeried
Bibliothekssaal Bad Schussenried
Kloster Schussenried

Hauptbereich

Gründung 1183

Bereits 63 Jahre nach Entstehung des Ordens wurde das Prämonstratenserkloster im Jahre 1183 durch die Ortsherren Konrad und Beringer im damaligen Shuozenriet gegründet. Es entwickelte sich zu einer bedeutenden Anlage, die mehrfach erweitert und umgebaut wurde. Die Abtei erhielt im Laufe der Jahre viele Privilegien, so zum Beispiel im Jahre 1521 die Hohe Gerichtsbarkeit (Blutbann). Deshalb führten die Äbte neben dem Krummstab auch das Schwert im Wappen. Bis zur Säkularisation 1803 lenkten die Chorherren die Geschicke der Klostergemeinde.

Über 800 Jahre Klostergeschichte werden im Klostermuseum mit seinen Skulpturen, Barockgemälden, Epitaphien, Pontifikalien, liturgischen Geräten, Büchern und Reliquiaren gezeigt.

Bibliothekssaal

Der barocke Konventbau wurde 1755-1763 durch Jakob Emele erbaut und beherbergt einen ganz besonderen Schatz. Bad Schussenried kann sich rühmen, eine der sicherlich schönsten barocken Raumschöpfungen Deutschlands zu besitzen. Der prunkvolle Bibliohtekssaal im nicht minder beeindruckenden barocken Konventbau gehört zweifellos zu den schönsten Bibliothekssälen Süddeutschlands und ist einer der Höhepunkte der Oberschwäbischen Barockstraße.
Dieses spätbarocke Gesamtkunstwerk beherbergt ein einzigartiges Zusammenwirken von Malerei, Skulptur und Stuckatur. Das Deckenfresko von Franz Georg Hermann verherrlicht das göttliche Wirken in Wissenschaft, Kusnt und Technik und macht die Klosterbibliothek als "Sitz der Weisheit" kenntlich.